PROGRAMM von Woche 06/03

1. Apple goes Intel

Mit Spannung wurde die Keynote (Eröffnungsrede) von Steve Jobs zum Start der diesjährigen MacWorld in San Francicso erwartet. Wie jedes Jahr kursierten schon Wochen im voraus allerlei Gerüchte - plausible und unwahrscheinliche. Würde Steve Jobs tatsächlich schon erste Geräte mit Intel Prozessoren vorstellen, obwohl die eigentlich erst für Juni 06 angekündigt waren? Ich habe am letzten Dienstag genau diese Erwartung im Kurs formuliert: Die Architektur der neuen Prozessoren und die neuen Powerbooks.

Ueberraschenderweise tat Jobs genau dies. Die News könnt ihr direkt ansehen. Beachtet dabei auch, was und wie >Jobs es macht. Er stellt zuerst das Konzept vor. Danach setzt er sich selber an einen Computer, so wie der Lehrercompi im Medienraum (iMac G5, 20"). Hier macht er dann das, was er vorgängig vorgestellt hat, und zwar "Eins zu Eins". Wer die ganze Keynote als Live Stream in QuickTime ansehen will, kann diesen Link benutzen - leider ist er nicht mehr aktiv, aber hier siehst du eine inhaltliche Zusammenfassung. Schnapp dir einen Kopfhörer, mach dir Notizen, was du an der neuen Software ausprobieren möchtest (Mac OS X 10.4.4, bisher erst auf dem Lehrergerät installiert). Maile mir ("pb"), was dich interessiert unter dem Betreff "iPhoto 10.4.4". Zum LiveStream wäre noch zu bemerken, dass Jobs ein sehr gut verständliches AmiEnglish spricht, aber eben ... er ist leider nicht mehr aktiv ;-(

Die neuen Laptops mit den Intelprozessoren heissen nicht mehr Powerbook sondern MacBook. Sie sind ebenfalls in einem Alugehäuse, etwas leichter und etwas dünner als die bisherigen Powerbooks. Sie sind 5x schneller, kosten CHF 50 mehr. Aber es gibt anscheinend noch kaum Software, die darauf läuft. Was soll denn das??? Ich nehme an, bis zur Keynote im Juni und jener im September wird Apple dazu die grössten Anstrengungen unternehmen.

Jobs an der Keynote. Selbstverständlich hat dieser radikale Wechsel zu verschiedensten "Inspirationen" Anlass gegeben: Homer, Duo oder Duett? Findest du noch andere, witzige?

In der SonntagsZeitung findet eine positive Kurzbeurteilung der neuen Macs statt (obwohl auch der Autor kaum einen solchen Rechner in der Hand hatte...) mit der Schlussbemerkung, dass sie zu teuer seien, denn schliesslich seien es jetzt auch "Dosen". Persönlich denke ich, dass die Systemfrage mit der neuen Architektur noch unwichtiger wird. Dazu kommt noch die Frage, wie es um die Sicherheit der neuen Rechner steht (siehe nächsten Artikel). Wenn die neuen Macs für Spam und Viren ebenso "empfänglich" werden wie "Dosen"...


2. "Das grösste Sicherheitsproblem"

Spam und Viren sind für die CEOs das größte Sicherheitsproblem

Spam - so eine Befragung unter CEOs von 860 großen Unternehmen in Deutschland, Skandinavien, der Schweiz, Großbritannien, Italien, Belgien und in Osteuropa zum Thema Sicherheit - ist derzeit das größte Übel und kritischste Sicherheitsproblem in den Firmen. 42 Prozent der befragten ICT-Verantwortlichen beklagen Schwierigkeiten mit den unerwünschten Reklame-Mails. Dagegen steht ein winziger Anteil von fünf Prozent, der bisher davon verschont geblieben ist.

Auch das Thema Viren ist bei 28 Prozent der Befragten immer noch ein wichtiges Thema, wohingegen nur 19 Prozent davon nicht betroffen sind. 56 Prozent der CEOs sehen in Viren und Würmern eine "große bis sehr große Bedrohung". Aber auch neue Gefahren, wie Viren auf drahtlosen und mobilen Geräten, beschäftigt die große Mehrheit der ICT-Verantwortlichen. Auf einer Skala von eins bis fünf stuften mehr als die Hälfte die Gefahr zwischen Stufe drei und fünf ein.

"Insgesamt zeigt sich jedoch, dass sich fast alle Befragten immer mehr bewusst werden, dass sie den Bedrohungen - von Viren und Würmern über Hackerangriffe, Phishing und Denial of Service-Attacken bis zu Spam und Systemmissbrauch - die gebührende Aufmerksamkeit widmen müssen", stellt die Studie fest, die von Equant mit Unterstützung von Cybertrust und Juniper durchgeführt wurde.

Und tatsächlich scheint sich etwas in Sachen Sicherheit zu bewegen: Denn die große Mehrheit von 64 Prozent der befragten ICT-Entscheidungsträger in multinationalen Unternehmen meinte, dass ihr Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr besser gegen Attacken geschützt ist. Knapp ein Drittel glaubt, dass ihr Unternehmen genauso sicher wie im Jahr davor ist und nur sechs Prozent gaben an, dass ihr Netzwerk mehr Schwachstellen aufweist als noch ein paar Monate früher.

Ein weiterer Grund zur Freude: Das Thema Sicherheit scheint in Unternehmen mehr und mehr Gehör zu finden. Dies belegt folgende Tatsache: Immerhin 87 Prozent der ICT-Entscheider in multinationalen Unternehmen wollen im Jahr 2006 mehr Geld für Security-Projekte ausgeben. Dabei gibt gut ein Drittel an, zwischen zwei und vier Prozent vom Gesamtbudget sei für das Thema Security bestimmt. Bei 30 Prozent der Befragten sind es sogar vier bis sieben Prozent und immerhin acht Prozent gestehen der Sicherheit mehr als zehn Prozent Steigerung zu.

Dies gilt auch für den Bereich Sicherheitsstandards. Fast zwei Drittel der Befragten (61 Prozent) sind sich bewusst, dass Security-Richtlinien immer wichtiger werden und haben deshalb bereits eine unternehmensweite Sicherheitspolitik eingeführt. Lediglich vier Prozent haben bis jetzt noch nicht darüber nachgedacht.

Für einen sehr großen Prozentsatz (44 Prozent) gehört auch bereits Compliance Management und Auditing sowie Security Incident-Reporting beziehungsweise -Handling zum Unternehmensalltag. 34 bis 38 Prozent aller Befragten führen regelmäßige Security Awareness-Trainings oder ICT Risk Management-Programme durch.

Outsourcing scheint bei den ICT-Entscheidungsträgern dagegen zwar immer noch ein kritisches Thema zu sein – doch bei bestimmten Technologien wird mehr als je zuvor auf die Auslagerung an externe Spezialisten gesetzt. Die Hälfte der Befragten gibt Penetration-Tests in fremde Hände und immerhin 18 Prozent haben dies für das Jahr 2006 geplant. Auch die Firewall (37 Prozent) und das Thema "Threat Alerts" (32 Prozent) werden gerne outgesourct. Auf der anderen Seite bleibt das Identity Management mit 74 Prozent im eigenen Haus - nur neun Prozent lagern diese Aufgabe aus.

Bei den Security Policies geht der Trend dagegen deutlich in Richtung externe Dienstleister. 28 Prozent haben bereits outgesourct, weitere 27 Prozent haben dies dieses Jahr vor. „Es gibt kaum ein Thema, das sowohl Firmenchefs als auch ICT-Administratoren so sehr auf Trab hält. Eine Netzwerkattacke kann verheerende Auswirkungen haben: Einbußen bei den Einkünften, Produktivitäts-, Image- oder sogar Kundenverluste“, weiß Uwe Becker, Head of Professional Services bei Equant Deutschland.

[Diesen Artikel habe ich aus dem CIO Weblog kopiert, Datum 14.01.06.]

Ich möchte wissen, ...

  1. was "Spam" bedeutet (vgl. Abb. oben), in Wirklichkeit und warum es in der Computerbranche eine neue Bedeutung bekommen hat? Antwort bitte per eMail ("pb" mit Betreff "Spam").
  2. was du dem obigen Artikel entnehmen kannst: a) für deine persönliche Ausrüstung zu Hause, b) für deine Zukunft? Antwort bitte per eMail ("pb" mit Betreff "Sicherheit").

3. Web Your Site!

Heute starten wir >Mozilla >Composer oder >Dreamweaver. Öffnet eure gemachte Website, fügt noch einiges bei und schmeisst es dann aufs Netz (aus Sicherheitsgründen via Lehrercompi). Die Anleitung zur Verbindung zum "Schülernetz" findet ihr auf einem Beiblatt bei eurem Compi.


4. Antworten vom letzten Mal

a) Mac und MAC

Die meisten haben mir die richtie MACadresse geschickt.

b) Grösste bekannte Primzahl

Wer hat sich privat beim GIMPS angemeldet? eMaile mir ("pb").

c) Brailleschrift

Am 4. Jan 2006 hatte Google sein Logo auf der Website in Brailleschrift gesetzt, weil Louis Braille am 4. Jan zur Welt gekommen ist.

Der Text auf der zweiten Abb. im Artikel zu Braille hiess "Lukas Müller".

Persönliche Bemerkung: Ich habe wieder mal gestaunt, wie wenige von euch bei dieser Suche automatisch auf Wikipedia gesetzt haben. Google ist schon recht, aber inzwischen solltet ihr Fragestellungen kennen, für die man zu allererst auf Wikipedia geht. zB http://de.wikipedia.org/wiki/Louis_Braille. Tipp: Setze in deinem Firefox einen festen Link zu Wikipedia. Dieser ist mindestens so wichtig wie Google.

P.S.: Ich glaube es hat niemand von euch gemerkt, dass zu allerunterst auf der Website beim letzten Mal noch 2 Links angegeben waren. Schau nochmals nach - und merke dir für die Zukunft, immer auf die ScrollListe am Rande zu achten!!!

d) Wochennummerierung

Nach der DIN-Norm ist alles klar, heute sind wir in der Woche 03. Unklarheit hat es bei der Berechnung der amerikanischen Nummerierung gegeben. Die entscheidende Frage ist, mit welchem Wochentag eine Woche beginnt, mit dem Sonntag oder mit dem Montag... Übrigens kannst du das in deinem iCal einstellen, mit welchem Tag eine Woche beginnt. Bei uns ist es üblich, dass mit Montag begonnen wird. Aber anscheind sehen das nicht alle Leute gleich.


5. Ziel
  1. Die Antworten beim letzten Mal fielen unterschiedlich aus.
  2. Alle haben Wikipedia fest verlinkt, zB auf Firefox - obwohl es noch einige ganz Altertümliche gibt, die noch Internet Explorer fahren...
  3. Heute erste Websites im Netz, bis Semesterende sollten alle funktionieren.

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